Leitbild


Unsere Grundsätze sind:

1. Der Förderschwerpunkt Sehen steht im Mittelpunkt der Arbeit


  • von der Diagnose ausgehend, optimale Versorgung mit den möglichen Hilfs- und Arbeitsmitteln, sonderpädagogisch geprägte Methodik und Didaktik
  • notwendige Schulung in Orientierung und Mobilität sowie in lebenspraktischen Fertigkeiten
  • Elternarbeit: Aufklärung von Eltern und Kindern über bestehende Sehschädigung, Perspektiven aufzeigen
  • Förderplanerstellung unter den o.g. Gesichtspunkten

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2. Kompetenzen entwickeln


  • Gemeinsam wollen wir ein Klima an der Schule schaffen, das es den Kindern ermöglicht, das Beste aus sich zu machen.
  • Selbstkompetenz: 
    besonders die Selbstwertregulation mit einem realistischen, überwiegend positiven Selbst- und Körperbild und die Selbstreflexion fördern
  • Sozialkompetenz:
    besonders die Beziehungsfähigkeit mit all ihren Facetten entfalten
  • Sachkompetenz:
    besonders die Aneignung von theoretischem, praktischem und anwendungsbereitem Wissen unterstützen
  • Methodenkompetenz:
    besonders das Bekanntmachen von Lernstrategien und Arbeitsweisen und die Entwicklung dieser

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3. Perspektiven aufzeigen


  • Freizeitangebote schaffen, die mit geringem materiellen Aufwand Interessen und Hobbys fördern, um freie Zeit sinnerfüllt gestalten zu können
  • Aufbau eines schuleigenen Konzeptes zur Entwicklung realisierbarer Berufswünsche, basierend auf praktischen Erfahrungen und objektiver Beratung
  • Kontakte zu Vereinen, kennen lernen von Vereinsarbeit und ehrenamtlichen Tätigkeiten

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4. Netzwerk mit Partnern aufbauen und pflegen


  • Kontakte zu den Eltern pflegen und weiter ausbauen, dazu gehören Beratung und Teilnahme an Vorbereitungen und Durchführung von schulischen Aktivitäten / Höhepunkten
  • Zusammenarbeit mit den Wohnheimerziehern, medizinisch-therapeutischen Fachkräften wie dem Augenarzt, der Schulpsychologin, Logopäden sowie Physio- und Ergotherapeuten
  • enge Zusammenarbeit mit Ausbildungsstätten, Firmen und Betrieben, um die Schüler gemeinsam auf eine realistische Zukunft vorzubereiten
  • die "Vereinigung zur Förderung blinder und  sehbehinderter Kinder und Jugendlicher Thüringen e.V." als starken Partner schätzen
  • für den Mobilen Sonderpädagogischen Dienst (MSD) Sehen in Thüringen ein kompetenter Ansprechpartner sein

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5. Erwartungen an alle Mitarbeiter haben


  • Respekt im Umgang mit den Kindern und deren Eltern/Erziehungsberechtigten sowie miteinander haben
  • Pädagoge sein aus Berufung - mit dem Wissen um eigenes Können und eigene Grenzen
  • eigene Fort- und Weiterbildung speziell auch auf dem Gebiet der Sonderpädagogik in das Kollegium der Schule einbringen

Weimar im Mai 2006