Geschichte


Kurze Chronologie der Blindenbildung in Thüringen


Portrait Diesterweg

"Das Lehrerbewusstsein besteht in dem Bewusstsein der Teilnahme an der Fortentwicklung des Wissens und in der wachsenden Fertigkeit des Könnens"

Die Diesterwegschule erhielt 1979 ihren Namen nach dem deutschen Pädagogen Friedrich Adolph Wilhelm Diesterweg, der von 29.10.1790 bis 07.07.1866 lebte.

03.10.1820


Eine Bittschrift des blinden Oberlehrers aus der Schlesischen Blindenunterrichtsanstalt Breslau, Johann Knie, überzeugt den Großherzog, eine Untersuchung anstellen zu lassen, wie den Blinden des Landes am besten zu helfen sei. Christian Vollrath beginnt zur gleichen Zeit erste Versuche, gehörlose und schwachsinnige Kinder zu unterrichten. Die Denkschrift von Johann Knie veranlasst ihn, sich auch der Blindenbildung anzunehmen.

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18.03.1822


Vollrath geht für ein halbes Jahr an die Königliche Taubstummenanstalt und einige Wochen an das Königliche Blindeninstitut zu Berlin, um sich Kenntnisse in der Methodik des Unterrichtes mit Taubstummen und Blinden anzueignen. Vollrath unterrichtet nach seiner Rückkehr aus Berlin vorerst privat auf dem Gebiet der Viersinnigenbildung.

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23.06.1824


Vollrath wird nach Haßleben versetzt und setzt den Unterricht mit taubstummen und blinden Kindern fort. Diesen Tag bezeichnete er als den Stiftungstag der Taubstummen- und Blindenanstalt in Thüringen.

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Im Oktober 1825


wird Vollrath an die von Großherzog Carl August errichtete Bürgerschule in Weimar mit 5 Std. täglichem Unterricht berufen. Er fordert eine öffentliche Prüfung vor dem Konsistorium für Taubstumme und Blinde, die Lehrerseminaristen erhalten Anleitung zum Unterricht mit Viersinnigen. Seine Tätigkeit als Lehrer der Viersinnigen führt er an der Bürgerschule nebenamtlich weiter und errichtet seine "Vollrathische Privatanstalt".

03.03.1827


Vollrath erstattet über seine Erziehungsmethoden einen ersten Bericht und bezeichnet sein Institut als Blinden- und Taubstummenanstalt. Die Unterbringungskosten betragen pro Jahr und Zögling 60 Taler.

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1828


Der Staat bewilligt 150 Taler für Freistellen. Erst nach weiteren Jahren gibt das Ministerium des Herzogtums Sachsen-Weimar einen regelmäßigen Zuschuss von 500 Talern. Die Kapazität der Vollrathschen Anstalt ist inzwischen auf 30 Zöglinge angewachsen.

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1857


gibt Friedrich Christian Vollrath seine aufopfernde Tätigkeit auf. Die Regierung beschließt, das Werk Vollraths in einer Anstalt für Blinde und Taube fortzusetzen. Aus Anlass des hundertjährigen Geburtstages Carl Augusts von Weimar wird durch eine Stiftung von 10.000 Talern die finanzielle Grundlage der Anstalt gesichert.

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Ostern 1858


übernimmt der Lehrer Carl Oehlwein, am 03.10.1825 in Weimar geboren, seit 1845 Hilfslehrer an der Bürgerschule zu Weimar, die Anstalt für Blinde und Taube. Kenntnisse für die Arbeit mit Viersinnigen erwirbt er sich vorher an den Universitäten Leipzig und Jena und am berühmten Stoyschen Pädagogischen Universitäts-Seminar Michaelis. 1858 siedelt die Anstalt in das Grundstück der Brauhausstraße 9 (heutige Steubenstraße ) über. In einer Regierungserklärung wurde die Privatanstalt zu Michaelis 1858 eine staatliche Einrichtung. Das Haus Brauhausstraße 9 geht am 12.10. 1867 in staatlichen Besitz über.

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1864 - 1865


Anbau eines Flügels aus Mitteln der fürstlichen Stiftung.

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1861 - 1871


An die Stellen der als Lehrer tätigen Seminaristen treten haupt- und nebenamtliche Lehrer, drei Taubstummen-, zwei Blinden- und vier Musiklehrer.

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1869 - 1870


Anbau eines weiteren Flügels aus einer Spende von 5.000 Talern

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30.11.1873


wird Carl Oehlwein zum Direktor der Taubstummen- und Blindenanstalt zu Weimar ernannt.

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1888


reicht Oehlwein aus gesundheitlichen Gründen sein Pensionsgesuch ein. In ihm schreibt er: "Die Anstalt war mein Jugendideal, mein Leben und mein Streben! Alles habe ich an ihr Gedeihen gesetzt." Er ist als Vater Oehlwein der Taubstummen und Blinden in Deutschland, Österreich und Frankreich bekannt geworden. Er erhält die Ehrenmitgliedschaft des Israelischen Blindeninstituts zu Wien. Sein Nachfolger bis 1911 wird der Taubstummenlehrer Friedrich Langlotz .

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23.01.1894


Friedrich Langlotz und Karl Knöfler regen die Gründung des "Vereins zur Fürsorge erwachsener Blinder des Großherzogtume Sachsen-Weimar-Eisenach" an. Aufgaben:

  1. Berufsausbildung erwachsener Blinder
  2. Beschäftigung erwachsener Blinder im freien Berufsleben
  3. Errichtung eines Heimes für ausgelernte Blinde und erwerbsunfähige Blinde

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1901


Die Stiftung des Stadtgutbesitzers Max Zöllner (1847 - 1896) macht es möglich, ein Gebäude als "Blindenwerkstatt, Beschäftigungs- und Versorgungsanstalt" zu errichten.

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28.10.1901


Eröffnung der Anstalt

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10.01.1923


Der "Verein zur Fürsorge erwachsener Blinder" löst sich infolge der Inflation auf. Der Staat übernimmt die Blindenwerkstatt und das noch vorhandene Vermögen laut Landtagsbeschluss vom 19.04.1923.

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Schulgebaeude

15.10.1924


Ein geplanter Anbau an die Zöllnerstiftung zur Aufnahme der Taubstummen- und Blindenschule scheitert aus Mangel an den nötigen Mitteln. Die Zöglinge der Taubstummen- und Blindenschule werden in das größere "Blödnerheim" nach Gotha verlegt. Der seit 1911 mit der Leitung der Anstalt betraute Direktor Karl Bechstein geht mit nach Gotha. Ernst Leißling, Taubstummen- und Blindenlehrer, seit 1920 an der Anstalt tätig, geht nicht mit nach Gotha.

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Ernst Leißling

1925


Berufung Ernst Leißlings als Direktor an die Thüringische Blindenanstalt zu Weimar In Verbindung mit der Zöllnerstiftung und dem Blindenfürsorgeverein baut er die Blindenberufsschule auf.

Des Weiteren bemühte er sich ständig für die blinden Schulkinder in Weimar ein eigenes Heim zu schaffen. Durch den Zweiten Weltkrieg kommen diese Bestrebungen leider nicht zur Ausführung. Ernst Leißling ist einer der wenigen, die sich offen gegen die Euthanasie während des Faschismus aussprechen.

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09.05.1946


Durch Verfügung werden die in Gotha verbliebenen acht Kinder am 10. Juni nach Weimar überführt. Das Gebäude Schwabestraße 11 wird für ca. 50 Kinder als Schule und Internat eingerichtet.

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1950


Die staatlichen Häuser Schwabestraße 20, 22 und 24 werden für Zwecke der Blindenschule freigemacht. Die Blindenanstalt unter Leitung von Ernst Leißling umfasst 1950

  1. Stammhaus Zöllnerstraße 28     Altersheim, Wirtschaftsräume
  2. Schwabestraße 11                     Verwaltung und Internat
  3. Schwabestraße 20/22                Grund- und Berufsschule, Wohnräume
  4. Schwabestraße 24                     Werkstätten

Da es für hochgradig sehschwache Kinder keine spezielle Beschulung gibt, beschließt der 1. Deutsche Blindenlehrerkongress 1950 in Berlin die Konzentration blinder Kinder und der Berufsausbildung in Königs-Wusterhausen und Karl-Marx-Stadt ( Chemnitz ).

Die anderen Blindenschulen Berlin, Halle, Leipzig, Neukloster und Weimar werden in Sehschwachenschulen umgewandelt.

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Schulklasse in den 50-er Jahren

1953


Nach Abschluss dieses Umwandlungsprozesses und seines 50jährigen Dienstjubiläums scheidet Ernst Leißling im Alter von 70 Jahren aus dem Amt des Leiters der Sehschwachenschule Weimar aus. Seine Nachfolgerin bis 1955 wird Eva Mill.

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1963


Die Berufsschule für Sehschwache in Weimar wird aufgelöst und durch das Rehabilitationszentrum für Blinde in Karl-Marx-Stadt übernommen.

1955-1960


leitet Wolfgang Fromm die Schule, bevor er an die Humboldt-Universität Berlin, Sektion   berufen wurde. Sein Nachfolger wird Manfred Lehmann.

1963


Die Berufsschule für Sehschwache in Weimar wird aufgelöst und durch das Rehabilitationszentrum für Blinde in Karl-Marx-Stadt übernommen.

1964


übergibt Manfred Lehman das Amt des Direktors der Sehschwachenschule an Klaus Möller, der diese Schule bis 1995 leitet.

1960 - 1973


Die Eltern der sehschwachen Kinder sind mit den Bedingungen (Enge) der Weimarer Einrichtung nicht mehr einverstanden und setzen die Planung einer neuen Schule und die Rekonstruktion des Internates Schwabestraße 20/22 durch.

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1968


Der erste Kindergarten/Vorschulteil an einer Sehschwachenschule in der DDR wird auf Initiative der Kindergärtnerin/Erzieherin und Sonderpädagogin, Frau Krüger eingerichtet.

Schulgebaeude in der Windmuehlenstraße

1978 - 1979


Einzug in das rekonstruierte Internat und Übernahme der neuen Schule in der Windmühlenstraße 17.

Die Schule erhält den Namen „Diesterwegschule“, benannt nach dem deutschen Pädagogen Friedrich Adolph Wilhelm Diesterweg (29.10.1790 - 07.07.1866).

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1986 - 1987


Erste Kontakte zur Sehbehindertenschule Schleswig (damals noch illegal).

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18.01.1990


Auf Beschluss der Lehrer- und Schulkonferenz wird die Sehschwachenschule "Diesterweg" in "F.A.W.-Diesterweg-Schule - Staatliche Schule für Sehbehinderte und Blinde“ umbenannt. Zur Schule gehören Grundschule, Regelschule, Früherziehung und Internat.

01.09.1991


Aufnahme der ersten acht blinden Schüler in die Grundschule. Durch die Bildung des Freistaates Thüringen wird die Schule zur überregionalen Förderschule für Sehbehinderte und Blinde, die Kinder aus ganz Thüringen mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich Sehen und der visuellen Wahrnehmung aufnimmt. Die Schule wird eine Ganztagsfördereinrichtung mit Internat.

Herbst 1993


Auf Elternwunsch wird erstmalig ein seh-und lernbehinderter Schüler aufgenommen. Bisher besuchten Kinder mit Mehrfachschädigungen entweder eine regionale Förderschule oder die spezielle Einrichtung in Tangerhütte (Sachsen-Anhalt). Inzwischen gibt es zwei komplette Klassen für Lernbehinderte (darunter auch Blinde).

Schuldirektor Klaus Moeller mit Schulanfaengern

1995


Nachdem Klaus Möller nach 30jähriger Dienstzeit als Direktor der Schule in den Ruhestand geht, wird Angelika Türpe im September 1995 als Förderschulrektorin berufen.

 

Herbst 1996


Da eine blinde Schülerin an das Sophien-Gymnasium in Weimar wechselt, wird ein Mobiler Sonderpädagogischer Dienst für sie und in den weiteren Jahren folgende Schüler eingerichtet. Der Einsatz der in dieser Funktion tätigen Pädagogen umfasst ebenfalls die Beratung der Lehrkräfte des Gymnasiums.

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26. Juni 1999


Festtag zum 175. Jahrestag des Beginns der Bildung von Blinden und Gehörlosen in Thüringen.

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1999 - 2000


Schrittweise Umwandlung des Internates in ein Wohnheim. Die bereits vorher festgeschriebene Trennung in praktisch zwei Einrichtungen ist damit abgeschlossen.

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2000


Schüler und Pädagogen erstellen in einem Projekt eine Schulhomepage. Diese wird regelmäßig aktualisiert und gibt umfangreiche Auskunft zum Schulleben. Sie ist unter www.diesterwegschule-weimar.de zu finden.

2001


 

Vom Kultusministerium wird der Schule der Namenszusatz „Medienschule“ verliehen. Mit der Verleihung dieses Titels ist eine finanzielle Förderung verbunden, mit deren Hilfe Computertechnik sowie Braille-Zeilen und Vergrößerungssoftware angeschafft wird. 
 

2003 - 2004


Das Thüringer Kultusministerium verabschiedet eine neue Förderschulordnung, die ab 01. 08.2003 gültig ist. Damit wird die Schule zum Staatlichen überregionalen Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt Sehen als Ganztagsfördereinrichtung für sehbehinderte und blinde Kinder aus ganz Thüringen. Sie ist nun ein Zentrum für Unterricht, Förderung und Beratung.

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Seit Mai 2004


heißt die Schule

Diesterwegschule Weimar
Staatliches überregionales Förderzentrum
Förderschwerpunkt Sehen

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2005


Die Schule erhält die Genehmigung, Schüler mit dem Förderbedarf im Bereich "Individuelle Lebensbewältigung" zu unterrichten.

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2005 - 2006


Die Diesterwegschule nimmt am Entwicklungsprojekt „Eigenverantwortliche Schule“ teil. Ein externes Expertenteam besucht dazu vom 12. bis 15. Dezember 2005 die Schule, hospitiert, führt Gespräche und sichtet Unterlagen. Am 25. Januar 2006 findet die Auswertungsveranstaltung mit dem Expertenteam, Pädagogen, Eltern- und Schulamtsvertreter statt. Im September 2006 wird dann die Zielvereinbarung der Schule mit dem Staatlichen Schulamt Weimar abgeschlossen.

In der Schule entsteht ein Beratungs- und Medienzentrum als Anlaufstelle für sehgeschädigte Kinder und deren Familie sowie für alle an der sonderpädagogischen Förderung Beteiligte. Hier werden schädigungsspezifische Unterrichtsmittel angefertigt. Das Zentrum bietet neben fachkompetenter Beratung auch Fortbildung an.

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2006


Das Pädagogenteam entwickelt ein Leitbild.

2007/2008


Die Schule ist eine von vier Referenzschulen des Schulamtsbereiches Weimar für die Einführung des Thüringer Schulportals. Dieses wird offiziell am 02.04.2008 frei geschaltet.

 

2008 - 2009


Eltern, viele Schüler und alle Pädagogen beteiligen sich das erste Mal an der schulischen Selbstevaluation ThüNIS (Thüringer Netzwerk innovativer Schulen, begleitet von der Universität Jena). Dadurch soll die Qualität der Arbeit an der Schule analysiert werden, um sie gemeinsam verbessern zu können.

2009/2010


Vor dem Staatlichen überregionalen Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt Sehen in Weimar stehen viele alte und neue Herausforderungen. Die Einbindung in ein Netzwerk für die Weiterentwicklung der Schule zum Beratungs- und Kompetenzzentrum schreitet voran. Dazu gehört in jedem Fall die Stärkung des gemeinsamern Unterrichts. An der Schule selbst arbeiten Pädagogenteams verstärkt konzeptionell an der Weiterentwicklung des jahrgangs- und bildungsgangübergreifenden Unterrichts und neuer Unterrichtsformen. Bestehende Konzepte werden aktualisiert, neue geschrieben. Dazu gehören unter anderem das Medienkonzept, das Berufsbildungskonzept, das Sprachenkonzept und das Diagnostikkonzept.