Offene Türen bei Diesterweg

Artikel der Thüringer Allgemeinen vom 25.09.07

Förderzentrum Sehen begrüßt die Pläne der Zöllnerstiftung für einen Neubau
Ein buntes Programm für und mit den Kindern der Diesterwegschule gab es gestern in der Windmühlenstraße. Der Tag der offenen Tür lockte vor allem Eltern und Schüler anderer Schulen, die sich ein Bild vom Alltag im Förderzentrum Sehen machen wollten.

Die Diesterwegschule stand gestern allen Interessierten offen. In der Schwabestraße gab es Einblicke in die schulvorbereitende Einrichtung sowie den Grundschul- und Ganztagsbereich. Im Regelschulteil in der Windmühlenstraße erwartete die Besucher ein breites Unterhaltungsprogramm: die Feuerwehr Hopfgarten mit großem Einsatzwagen und ein Zauberer konnten die Kleinen und Großen begeistern. Auf dem Tast- und Riechparcours galt es, die Sinne zu schärfen, und eine Ausstellung zeigte die vielfältigen Hilfsmittel der Schüler. Besonders beeindruckend - und daher auf Wunsch zweimal aufgeführt: die Rope-Skipping-Show von Studenten der Uni Jena. Sie zeigten zu Musik eine Choreografie mit Springseilen. Zusätzlich wurden am Nachmittag auch heilpädagogische Fortbildungen angeboten. Zurzeit lernen 71 Kinder an der Schule, etwa zu gleichen Teilen Grund- und Regelschüler aus ganz Thüringen. Sie ist nun durch ein Chemiekabinett, das von einer Regelschule kam, auch für naturwissenschaftliche Fächer gut ausgestattet. Ausdrücklich begrüßt hat die Schulleiterin Angelika Türpe das Vorhaben der Zöllnerstiftung, ein überregionales Förderzentrum zu bauen und so ein ganzheitliches Angebot zu schaffen. Bisher stehe die Schule bei Mitteln der Stadt für Sanierungen hinter den anderen Weimarern an. Das neue Objekt wäre zudem barrierefrei, so dass auch Rollstuhlfahrer mit Sehbehinderungen aufgenommen werden könnten.