Ausstellungseröffnung in der Verwaltungsschule der Bundesanstalt für Arbeit

Zu unserem Nachbarn, der Verwaltungsschule der BfA besteht ein enger Kontakt, einmal durch die räumliche Nähe, aber auch durch ein gegenseitiges Interesse an der Arbeit mit behinderten Menschen.
Am 10. Juni fand eine Ausstellungseröffnung besonderer Art statt. In dem historischem Gebäude der Verwaltungsschule wurden künstlerische Werke der sehbehinderten und blinden Schüler ausgestellt. Der Lehrer für Kunsterziehung, gleichzeitig Beratungslehrer und Klassenleiter der 7. Klasse Herr Heiko Bohne gestaltete die Ausstellung mit Bildern und Modellen, die in den letzten Jahren von seinen Schülern geschaffen wurden. In seiner kurzen Ansprache betonte er, dass das künstlerische Gestalten ein wichtiges Angebot des Unterrichts an der Diesterwegschule, Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt Sehen, ist. "Kunst kommt nicht nur von Können sondern entsteht oft auch durch Zufall in einem kreativen Prozess, in dem schöpferische Ideen entfaltet werden, dort wo die Begeisterung über den Schaffensprozess überspringt."
Die Werke der jungen Künstler sind Arbeiten mit Pinsel und Farbe, Drucke, Modelle oder Plastiken zu thematischen Bezügen. Da das Budget der Schule sehr eng bemessen ist, werden oft Materialien verwendet, die andere entsorgen möchten, wie Verpackung, Weihnachtspyramiden, Kupferfolien... Dabei können Werke entstehen, die sich mit hoher Kunst messen lassen.